2025-11-22, 09:30–11:00 (Europe/Berlin), Seminarraum 5
Endometriose betrifft Millionen Menschen – und trotzdem warten Betroffene im Schnitt siebeneinhalb Jahre auf eine Diagnose. In unserem Workshop stellen wir die Arbeit von EndEndoSilence vor und diskutieren gemeinsam, wie kritische Medizin dazu beitragen kann, Versorgungslücken zu schließen und die Diagnosezeit zu verkürzen.
Endometriose ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen von Frauen und Menschen mit Uterus – und trotzdem bleibt sie bereits im Medizinstudium und in der Versorgung oft unsichtbar. Betroffene warten im Schnitt siebeneinhalb Jahre auf eine Diagnose, während ihre Beschwerden häufig bagatellisiert oder nicht ernst genommen werden.
Im Workshop stellen wir unsere Arbeit als Verein EndEndoSilence e.V. vor, der Betroffenen eine Stimme gibt und auf politische und gesellschaftliche Missstände aufmerksam macht. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wollen wir diskutieren und brainstormen:
- Welche Strukturen im Medizinstudium und im Gesundheitssystem halten die mangelhafte Versorgung von Endometriose aufrecht?
- Was können zukünftige Ärzt*innen im Sinne der kritischen Medizin konkret beitragen, die Diagnosezeit zu verkürzen und die Versorgung gerechter zu gestalten?
- Welche Maßnahmen müssten dafür bereits im Medizinstudium gegeben sein?
Wir laden alle ein, mitzudenken und laut zu werden – damit Endometriose nicht länger übersehen wird.