Pathologisierung von Asexualität und Aromantik
Statistiken zeigen, dass aromantische und/oder asexuelle Menschen mehr als andere vermeiden, Gesundheitsversorgung in Anspruch zu nehmen oder medizinischem Personal ihre queere Identität anzuvertrauen. Häufig genannte Gründe sind Angst vor Diskriminierung und Pathologisierung. Um eine möglichst umfassende und inklusive Gesundheitsversorgung sicherstellen zu können, lohnt es sich zu fragen: Was steckt hinter dieser Angst? Wie sieht Pathologisierung von Asexualität und Aromantik aus? Welche Unterschiede gibt es zwischen alltäglichen Erfahrungen und Erfahrungen mit Pathologisierung im medizinischen Feld und wie können medizinische Einrichtungen diesen entgegenwirken? Mithilfe von Zahlen, Fakten und persönlichen Berichten zeigen Anni und Katha vom Bildungsprojekt ace_arovolution, warum Medizin im Versuch queerfreundlicher zu werden auch aktiv einen Fokus auf Aromantik und Asexualität setzen muss. Gemeinsam werden wir im Anschluss über praktische Lösungsansätze nachdenken, damit aus Wissen auch Handlung folgen kann.